09.03.2025 SF 01 Dresden : HSG Langenhessen / Crimmitschau (22:19)

Fazit: Wir haben uns selbst geschlagen

 

Nach mehrwöchiger Spielpause stand am Sonntag, dem 09. März 2025 eine Auswärtsfahrt zu den Frauen SF 01 Dresden auf dem Programm. Im Hinspiel trennte man sich vor heimischen Publikum 24:24. Mit einem von Krankheit und Verletzungen dezimierten Kader war die Motivation und der Teamgeist dennoch hoch, die zwei Punkte aus der Landeshauptstadt nach Langenhessen zu entführen.

 

Das erste Tor fiel nach 27 Sekunden durch unsere Kreisläuferin Julia Kaden. Die Dresdnerinnen versuchten unsere Abwehr durch schnelles Umschaltspiel und einer schnellen zweiten Welle auseinander zu ziehen und sich so Vorteile zu erspielen. Unsere Abwehr stand trotz des Angriff-Abwehrwechsels sehr sicher und stabil. Die schnellen Gegenzüge und Angriff unterband man mit cleveren und konstanten Rückzugsverhalten. Im Angriff erarbeiteten wir uns durch viel Bewegung immer wieder Chancen. Vor allem die Außenpositionen bekamen in diesem Spiel viel Raum. Leider nutzten wir die herausgespielten Chancen zu selten. Mit einer schlechten Wurfqualität waren wir nicht in der Lage, unsere zwischenzeitliche 3-Toreführung weiter auszubauen. Im Gegensatz dazu nutzen die Dresdnerinnen kleine Unachtsamkeiten und netzten Tor für Tor ein, so dass am Ende der ersten 30 Minuten eine 11:10 Führung für die Gegnerinnen von der Anzeige leuchtete.

 

 Nach dem Seitenwechsel hingen wir mit unseren Köpfen anscheinend noch in der Kabine. Schlappe 14 Minuten waren wir nicht in der Lage, den Ball ins gegnerische Tor zu werfen. Erst in der 44. Minute konnte Linda Krämer zum 16:11 nachsetzen. Allerdings stand nun ein 5 Tore-Vorsprung für Dresden zu Buche. Mit viel Kampfgeist und toller Moral kämpften wir uns Tor um Tor heran und gaben nie auf. Das Kreisläuferspiel sollte an diesem Tag gut funktionieren. Mit cleveren Anspielen wurden Nadine Stölzel und Julia Kaden selten am Wurf gehindert. Entweder sie netzten erfolgreich ein oder holten für uns einen Strafwurf heraus. Leider konnten wir insgesamt aber unser größtes Manko an diesem Tag nicht überwinden und leisteten uns weiter Fehlwurf um Fehlwurf. Zweieinhalb Minuten vor Schluss konnte Nena Mühlmann noch einmal zum 21:19 aufschließen und wir schöpften noch einmal erneute Energie, die zwei Punkte nach Langenhessen zu nehmen. Durch eine vergebene Siebenmeterchance in Minute 58 und einem kurzdarauffolgenden Tor durch Dresden mussten wir uns am Ende 22:19 geschlagen geben. Am Ende haben wir uns selbst geschlagen.

Wieder einmal haben wir gezeigt, dass wir mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit und großen Kampfgeist auch mit dezimierten Kader frei aufspielen können, leider scheitern wir viel zu oft an uns selbst und belohnen uns nicht für gut herausgespielte Situationen. Als Fazit bleibt weiterhin, dass sich allen voran unsere Fehlwurfquote minimieren muss! Dass wir es besser können, wollen wir gleich im nächsten Heimspiel beweisen. Am 15.03.2025 zu gewohnter Anwurfzeit um 17:00 Uhr empfangen wir die Frauenmannschaft aus Döbeln. Wird freuen uns, wenn ihr uns wieder lautstark unterstützt!

 

 

#bahamarama