HSG Langenhessen/Crimmitschau : HSG Neudorf Döbeln (22:29)
Niederlagenserie setzt sich auch vor heimischer Kulisse fort
Am vergangenen Samstag empfingen wir zu unserem vorletzten Heimspiel der Saison 2024/2025 die HSG Neudorf/Döbeln. Im Hinrundenspiel sowie im Pokalspiel der vergangenen Saison mussten wir uns bereits gegen die Frauen aus Döbeln geschlagen gegeben. Aus diesen beiden Spielen wussten wir auch, dass wir uns auf ein hartes und unangenehmes Spiel einstellen müssen. Trotz dessen waren wir gewillt, die zwei Punkte im Koberbachzentrum zu behalten und unsere anhaltende Niederlagenserie zu unterbrechen.
Obwohl wir von Anfang an mit Ballverlusten, technischen Fehlern oder auch vergebenen Chancenkämpften, gestalteten sich die ersten 15 Minuten sehr ausgeglichen. In der Abwehr hatten wir große Schwierigkeiten, die Rückraumwürfe der Gäste zu stoppen. Unsere Torhüterin Manu konnte zwar viele Würfe entschärfen und zeigte erneut eine starke Leistung, doch wurde sie zu oft von der Abwehr allein gelassen. Besonders die Fernwürfe von Döbeln konnten nur schwer abgewehrt werden. Während auf unsererSeite die ersten Spielerinnen das Feld aufgrund der gegnerischen robusten und in einigen Situationen das Limit eines fairen Handballspiels überschreitenden Abwehr verlassen mussten, konnte sich Döbeln ab der 16. Minute erstmals absetzen. Die Fehler im Aufbauspiel und die mangelnde Präzision in unseren Pässen brachte Döbeln immer wieder Ballgewinne. Mit einem 11:15-Rückstand gingen wir in die Pause.
Es war erneut eine Halbzeit, bei dem wir uns das Lebenselbst schwer machten. Doch bei vier Toren ist im Handball noch lange nichts entschieden und so hieß es, alle Befindlichkeiten bei Seite schieben und bis zum Schluss Gas geben. Nach zwischenzeitlichen 5-Tore-Rückständen kamen wir in der 41. Minute wieder auf drei Tore ran. Zu diesem Zeitpunkt hätten wir auch aufgrund vierminütiger Überzahl das Spiel drehen können. Doch vergebene Chancen und ein an Cleverness mangelndes Überzahlspiel verwehrten unseine Spielwendung. Am Ende fehlte uns die Mentalität und der nötige Druck, um das Spiel noch zu drehen. Wir hätten mehr zulegen müssen, doch die Überzeugung, die für eine Wende notwendig gewesen wäre, fehlte uns leider.
All diese wiederkehrenden Probleme plagen uns schon seit einigen Spielen und es fällt uns schwer, aus diesem Tief herauszukommen. Wir sind uns bewusst, dass wir in den letzten Wochen und Monaten unter anderem oft mit Verletzungen zu kämpfen hatten, was nicht nur unsere Spielqualität, sondern auch die Trainingsintensität beeinträchtigt hat. Es ist nun entscheidend, dass wir schnellstmöglich aus diesem Tief herauskommen, um in den verbleibenden drei Spielen noch Punkte zu holen. Wir werden alles investieren, um endlich wieder zu siegen und die Saison positiv zu beenden.
Am kommenden Samstag geht es für uns zum Auswärtsspiel gegen den VfB Bischofswerda. Die Gastgeberinnen haben in den letzten drei Spielen drei Siege eingefahren, aber wir lassen uns davon nicht einschüchtern. Wir sind fest entschlossen, endlich wieder zu punkten.
#bahamarama